musiksofa

alles was rockt, groovt oder einfach nur chillt

Es wurde mal wieder Zeit

Posted by admin on Jun-11-2009

Nach fast einem halben Jahr ohne Post habe ich dann heute doch meine Schreibbloggade durchbrochen und fasse meine Eindrücke wieder in klangvolle Prosa.

Leider konnte ich meinem letzten Post keinen weiteren folgen lassen da mich kurzfristig eine muskuläre Störung (man könnte es auch Hexenschuss nennen) außer Gefecht gesetzt hat. Der durchaus umgängliche Gott in Weiss im Krankenhaus hat mir auch explizit abgeraten, mich 4 Stunden nach der unumgänglichen Spritze in den angespannten Muskel (argh, diese blöde….%&$@;$&/@@) auf ein Konzert zu begeben und somit sind die aktuellen Karten für Farin Urlaub unangetastet zu den letzten Karten für Farin Urlaub gewandert.. 2x Tickets gekauft, 2x nicht hingekommen, das frustet.

Doch nun ist hoffentlich alles wieder gut und demnächst steht ja auch einiges auf den Freilichtbühnen dieser Republik an das man vielleicht mal wieder mitnehmen kann. Außerdem habe ich mich ja auch schon wieder lauter, brachialer Livemusik hingegeben…

FURT live!

Posted by schommi on Dec-1-2008

Wie bereits erwähnt rast Farin U. mit seinem Team am 6.12. durch die Arena in Trier.. und ich rase mit!!11 :D ich find das aktuelle Album wirklich großartig, das kann ich mir einfach nicht entgehen lassen.. wollte ich nur nochmal schnell loswerden ;-)

Depeche Rock?

Posted by schommi on Nov-30-2008

Unter dem Titel “Tour of the Universe” begeben sich Depeche Mode wieder einmal auf Tour. Ich unterstelle Ihnen hierbei einfach mal pure Böswilligkeit, nach der Singles-Tour 98, die eigentlich als Abschiedstour angekündigt war, 2001 mit Exciter nachzulegen und nach wie vor kontinuierlich zu touren.. nundenn, was solls.

Gestern Abend stand ich nun zwar nicht auf der “Tour of the Universe”, aber auf dem Reunion Konzert von Depeche Rock, einer heroischen Zweibrücker Lokalband aus den gloreichen alten Zeiten, die ihr Programm zum Besten gab. Im Vorfeld mit diversen Vorschusslorbeeren aus dem Bekanntenkreis ausgestattet stand ich in gespannter Erwartung im Plan B.. rockige Klassiker aus Jugendtagen für günstiges Geld, was will man mehr?!

Gegen 21:30 gings den auch los und die 6 Jungs quetschten sich auf die vielleicht doch etwas zu kleine Bühne. Ein Blick auf die Setlist am Mischpult hinter mir versprach 18 Songs und ohne lange Vorreden kamen die Jungs dann auch zur Sache.. eine durchaus brauchbare Mischung aus Ultra und Songs of Faith and Devotion, garniert mit dem notwendigsten aus Violator und alten Klassikern wie “Everything counts” oder “Never let me down again”.

Man kann sicherlich über diese Auswahl, die sich sehr stark an den Single-Auskopplungen der Alben orientiert, streiten.. aber bei einer rockigen Interpretation der stark elektronisch geprägten Songs sollte doch das wirklich gitarrenlastige “Personal Jesus” keinesfalls fehlen.. zumal Marilyn Manson bereits gezeigt hat das sich hier ein hartes rocklastiges Cover lohnen kann.. gleiches gilt für mich übrigends auch für “stripped” seit dem Rammstein Cover und einige andere Tracks, wenn auch nicht zwingend für “Blasphemous Rumours” das ständig aus dem Untergrund gefordert wurde ;-)

Ich kann mich auch nach wie vor nicht entscheiden ob ich mir unter dem Namen nun eine Depeche Mode Coverband oder eine Depeche Mode Rock-Coverband vorstellen soll.. ersteres erfüllen die sechs Jungs problemlos und gut, letzteres irgendwie nicht. Gerade bei Policy of Truth wurde der Unterschied für mich offensichtlich.. gegen die Terry Hoax Interpretation wirkte die Version gestern wie ein 0815 Cover.

Somit bleibe ich nach wie vor irgendwie unschlüssig.. Das Konzert gestern war ok, für den Preis darf man sich sowieso nicht beschweren und auch die Stimmung war größtenteils ok.. dazu ein wenig Alkohol und der Partyabend ist perfekt.. aber von Depeche Rock habe ich mir irgendwie mehr versprochen. Aber vielleicht ist die gestrige Performance auch einfach der Reunion geschuldet und zukünftige Auftritte enthalten mehr Interpretationen.. wenn nicht bleibts wohl bei einer guten Depeche Mode Coverband.

Die Wahrheit übers Lügen

Posted by schommi on Nov-26-2008

In letzter Zeit habe ich ja meine musikalische Konsumzurückhaltung aufgegeben und wieder verstärkt CDs gekauft.. Podcasts machen mit reinem CD-Player im Auto irgendwo auch keinen rechten Spass.

Seit gestern nenne ich “Die Wahrheit übers Lügen” mein Eigen und diese 1,5 CDs sind wieder mal erfreulich großartig :) Farin Urlaub und sein Racing Team haben eine echt coole Scheibe mit insgesamt 15 Tracks vorgelegt die einfach nur Spass machen.. eigentlich eine perfekte Platte für einen lauschigen Sommer, macht aber auch den Winter erträglicher. *thumbs up*

PS: 6.12 FURT in Trier, 26 EU….. will jemand hin?

Mr. Clean tell me is that really you…

Posted by schommi on Nov-16-2008

… I wonder what you’ve done to become so big an dumb.. but I know you “can” change your lifestyle once again!

Auch wenn man trefflich über zu früh verschossenes Feuer diskutieren kann bin ich der Meinung, besser kann man ein Konzert kaum starten. Da hauen die alten Männer aus Schweden den wohl größten Hit als Opener raus und die Garage kocht, großartiger Plan und perfekt aufgegangen wie das Konzert am Freitag bewiesen hat. q.e.d.

Mir stand somit am Freitag Abend ein großartiges Konzert bevor, auch wenn die erste Vorband diesen Eindruck, leider nicht nur aus purer Boshaftigkeit, nicht vermitteln wollte. Wo auch immer die Jungs herkamen, es bleibt zu hoffen das sie sich wieder dorthin verzogen haben und nie wieder eine Bühne betreten. Nach wenigen Sekunden eines ihrer “Songs” konnte ich das Verlangen, die Jungs mit allem greifbaren von der Bühne zu werfen kaum noch unterdrücken. Zum Glück war dies nicht mehr nötig da ich nur den letzten Song genießen durfte und anschließend direkt eine Umbauphase begann. Schließlich hatten Millencolin auch einen echten Support Act am Start.

“We are $/%§&$%&$/ from Los Angeles” stellte sich diese Band anschließend auch brav vor und dank dem kleinen Merchandising Angebot ließ sich dann doch noch feststellen, das es sich um “The Briggs” aus L.A. handelte. Die Jungs hatten sich also zusammen mit Millencolin in die Garage verirrt und machten exakt was von einem Opener erwartet wird. Gute Stimmung und dies gegen Ende auch relativ erfolgreich.

Die Bühne war somit bereitet und das Publikum in freudiger Erwartung.. und wurde nicht enttäuscht.. auch wenn das Konzert offiziell zur Machine 15 Tour und somit zum aktuellen Album gehört lieferten die vier Schweden einen “Best Of” Mix durch 15 Jahre Bandgeschichte.. da durfte Mr. Clean ebensowenig fehlen wie No Cigar, Monkey Boogie oder aktuellere Songs wie Detox, Broken World, Farewell My Hell oder Brand New Game. Die Mischung war wirklich gut und nach einem Statement wie “you’re twice as good as the people in stuttgart yesterday” verzeiht man auch das ständige blabla über Baguette  und Frankreich.. woher sollen die Schweden auch die besondere Beziehung zwischen Saarländern und Franzosen kennen ;-)

Leider gab es allerdings auch zwei kleine Wehrmutstropfen.. so war der Spass nach gut einer Stunde bereits gegessen, wenn man die durchschnittliche Länge der Songs in Kombination mit der Geschwindigkeit in Betracht zieht ist dies aber auch verständlich - das ich ohne “Stalemate” nach Hause fahren musste ist allerdings ein Skandal ;-)

Alles in allem wars trotzdem ein echt guter Event, eine kurze Reise in die eigene Vergangenheit inklusive.

bbbb’s back

Posted by schommi on Nov-14-2008

Nach längerer Abstinenz, es könnte allerdings auch an meinem eingeschränkten Zeitkontingent der letzten Wochen und Monate liegen, gibt es neues von der elektronischen Front. BBB hat mal wieder großartig gemixt und das Ergebnis kann man sich hier anhören.

Wer nicht auf Konserve steht sollte sich den 21.11.08 im Y nicht entgehen lassen. Dann steigt die alternative FH-Party unter dem Motto: Diamond Night und BBB wird sicherlich live mal wieder alles geben. Ich kann mal wieder nicht, nice timing guys :/

Tales from the Crypt

Posted by schommi on Nov-4-2008

Unglaublich aber (leider) wahr. The Sisters of Mercy sind back und live unterwegs. Ich bin mir nicht sicher warum sich Andrew nochmals auf die Bühne wagt, aber diese Neuigkeit war mir einen Beitrag wert. Zumal es sich hierbei offensichtlich mal wieder um eine Abschiedstour von der Abschiedstour handelt, ich hab da ja so meine Erfahrungen.

Als ich 2001 in Stuttgart zur exxile on euphoria Tour aufgelaufen bin war ich ja noch guter Dinge, nach einer guten Stunde allerdings leider nur noch schockiert… ich bin letztlich sogar früher gegangen weil ich mir dieses Elend nicht mehr länger anschauen konnte. Miri hatte vielleicht damals doch recht, die Band war seit Temple of Love 92 nicht mehr sie selbst.

Nun wills Andrew aber offensichtlich nochmal wissen, ob ich mir das ansehe ist allerdings fraglich.. 35 Euro, puh! 20 hätt ich ja vielleicht direkt nochmal hingelegt. Wenn aber jemand nach Wiesbaden fahren sollte kann er ja mal Bescheid geben, vllt. überleg ichs mir ja noch.

Das waren Zeiten…

Posted by schommi on Oct-30-2008

Damals.. in den guten alten 90igern.. irgendwo zwischen 95 und 98. Damals, als die Wiesen noch grün, der Himmel blau und die Welt noch nicht von raffgierigen FInanzdienstleistern an den Rand des Wahnsinns getrieben wurde. Brit Pop dominierte die Musikszene, Oasis stritten sich mit Blur um den Thron und ganz nebenbei entwickelte sich Techno zur neuen Bewegung der Generation Loveparade (gibts da eigentlich ein Copyright drauf?!). Neben all diesen Entwicklungen, teilweise verborgen in kleinen, alternativen Nischen fristete der gute alte Punk sein Dasein, immer mal wieder kurz aufkeimend, aber irgendwie doch nicht mehr so dominierend wie zur Hochzeit 93-94, mit Tiny Tunes, Dookie, Smash, Receipe for Hate, Stranger than Fiction oder Daily Grind.

Man hatte den Eindruck, es sei ken Platz mehr für die alten Helden, denn lange Zeit wurde es sehr sehr still. Auch wenn zu Beginn des neuen Milleniums der gute alte Punk in neuem Gewand wieder auferstand, mussten nach “Take off your Pants and Jacket” weitere 3 Jahre vergehen, bis “American Idiot” das Bild wieder geraderückte. Es gab sie also doch noch, die Helden der Jugend, die Klassiker der 90iger. Langsam schickten sie sich an, die Dominanz der Boybands, des Crossover, Nu Metals und grausamer Epic Trance Verbrechen zu durchbrechen. Auf American Idiot folgten Kingwood, Offsprings Greatest Hits, Billy Talent II, New Maps of Hell und Agony & Irony.

Langer Rede, kurzer Sinn, Punkrock is Back! Nun mag man natürlich einwerfen das Punk natürlich nie tot war, nach den oben genannten Alben immer wieder neue Longplayer veröffentlich wurden und überhaupt unheimlich viele wichtige Dinge nicht genannt wurden. Stimmt! Aber das ist nebensächlich, denn erstens ist dieser Rückblick aus meiner Sicht absolut subjektiv und zweitens habe ich Punk eben erst mit American Idiot wirklich wieder wahrgenommen. Und eigentlich wollte ich auch nur auf folgende Termine hinweisen:

14.11.2008, Millencolin, Garage SB

17.01.2009, No Use for a Name, den Atelier, Lu

So ists!

Traumhafte Informationen lassen sich tagtäglich in den Weiten des Internets entdecken und zum Glück geht der liebe Wishmaster gelegentlich auf Entdeckungsrunde. Auf einer seiner letzten ist er über dieses Interview mit Lemmy Kilmister von Motörhead in der Süddeutschen Zeitung gestolpert.

In eben diesem Interview äußert sich Lemmy zu allem was das Leben so bietet: Musik, Alkohol, Drogen, Nutten, Phil Collins, Idioten und vielem mehr. Man könnte es als “bunte Achterbahnfahrt durch das Leben eines Rockers” bezeichnen und bei allem was Lemmy beantwortet ist er so herrlich direkt, offen und manchmal auch einfach nur schockierend. Dabei wird einem sehr schnell klar das der Mann, vom Leben eindeutig gezeichnet, mit seiner Meinung nicht hinterm Berg hält und sein Leben solange in vollsten Zügen genießt wie ihm dies eben möglich ist. Daran sollte man sich eigentlich ein vielleicht nicht ganz so exzessives Beispiel nehmen ;-)

Selten ein unterhaltsameres Interview gelesen.

tune of the week

Posted by schommi on Sep-27-2008

Und wieder mal ist eine Woche vorbei in der ein Song besonders oft rotiert ist obwohl ich mich ja momentan fast ausschließlich den smoothen Klängen von smoothlounge.com hingebe. Aber auch ich habe irgendwann festgestellt das ich die Playlist nun schon zum dritten mal hören und dann reichts auch wirklich mal ,-)

Also spontan die Richtung gewechselt und ein Album reingeworfen das ich, seitdem mich Michael von OdT darauf aufmerksam gemacht hat, wie einen kleinen Schatz hüte. Immer nur eine kleine Dosis, mal eine Session im Auto, dann mal wieder Pause.. irgendwie unabsichtlich aber doch wahrnehmbar.

Nungut, heute und hier dreht sich alles um die Drei von Alkaline Trio und ihr grandioses Album Agony & Irony. 11 Tracks, abwechslungsreich und stimming, nicht zu aufdringlich.. und trotzdem überragt ein Song:

i found a way

Die Frage warum lässt sich wie üblich nur schwer beantworten und wer mich kennt, weiß, das ich mich fast nie um Texte und die Message eines Songs schere. Songs müssen rocken, faszinieren, fesseln, begeistern.. eben einfach Spass machen und somit im Gedächtnis bleiben. “i found a way” ist ein solcher und interessanter Weise scheinen das viele iTunes User genauso zu sehen. Ein dezenter, düsterer Begin, getragener Gesang,  die Steigerung der Geschwindigkeit und dann die musikalische Explosion im Refrain. Schön arrangiert, die Lyrics natürlich stimmig, sowas macht coole Songs aus.

Also wie immer, reinhören und hoffen das dir Drei sich bald für eine Europa-Tournee und einige Abstecher nach Deutschland entscheiden.