musiksofa

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Archive for the ‘just surfin’ Category

Traumhafte Informationen lassen sich tagtäglich in den Weiten des Internets entdecken und zum Glück geht der liebe Wishmaster gelegentlich auf Entdeckungsrunde. Auf einer seiner letzten ist er über dieses Interview mit Lemmy Kilmister von Motörhead in der Süddeutschen Zeitung gestolpert.

In eben diesem Interview äußert sich Lemmy zu allem was das Leben so bietet: Musik, Alkohol, Drogen, Nutten, Phil Collins, Idioten und vielem mehr. Man könnte es als “bunte Achterbahnfahrt durch das Leben eines Rockers” bezeichnen und bei allem was Lemmy beantwortet ist er so herrlich direkt, offen und manchmal auch einfach nur schockierend. Dabei wird einem sehr schnell klar das der Mann, vom Leben eindeutig gezeichnet, mit seiner Meinung nicht hinterm Berg hält und sein Leben solange in vollsten Zügen genießt wie ihm dies eben möglich ist. Daran sollte man sich eigentlich ein vielleicht nicht ganz so exzessives Beispiel nehmen ;-)

Selten ein unterhaltsameres Interview gelesen.

Ishkur’s Guide to Electronic Music

Posted by schommi on Sep-18-2008

Diesen Linktipp hatte ich bereits vor monaten in meinem alten Blog gepostet aber gerade heute bin ich nochmal darüber gestolpert und finde ihn nach wie vor großartig. Worum gehts?

Der Herr Ishkur hat sich die Mühe gemacht, die Entwicklung der elektronischen Musik in den letzten Jahrzehnten aufzuarbeiten und diese in Form einer Karte bzw. eines Netzwerkes darzustellen um die verschiedenen Abhängigkeiten und Einflüsse zu veranschaulichen. Zu jedem Genre gibt es eine kurze Erläuterung und einige Samples um sich einen Überblick über die Tracks zu verschaffen die Ishkur entsprechend klassifiziert hat. Zum Guide gehts hier.

Zugegeben, die Flash Anwendung ist gewöhnungsbedürftig und die Klassifizierung ist nicht jedermanns Sache, aber Ishkur hat großartige “Klassiker” wie z.B. Modo - Gema Tanzen (German Trance) gesammelt und gleichzeitig Wildwüchse treffend auf den Punkt gebracht:

Epic House: Pretty interchangeable with Eurodance and Epic Trance, except for one idiot feature: the abject rape and decimation of fine 80s tunes and classic ballads by making trite, derivative “dance” mixes of them. Stupid. Just stupid stupid stupid. Listening to these tunes makes you yearn for the originals way more than you’d ever want to dance in a club to them. From “Total Eclipse of the Heart” to “Keep Me Hanging On” to a cutesy version of the Hamsterdance song (yes, I said HAMSTERDANCE, fuck dammit. Go P2P for it yourself, and brace yourself for the horror of horrors). If there is any redeeming feature of Epic House that exists, I haven’t seen it yet. This genre is absolutely shameless and without remorse. It is a gimmicky vehicle for cheap radio one hit wonders through upgraded nostalgia, and is completely devoid of originality, substance and value whatsoever. Whoever makes this shit should be shot.

Also wie schon gesagt, die Seite ist großartig wenn man sich auch nur ansatzweise mit elektronischer Musik identifizieren kann und bietet neben den schon erwähnten “Klassikern” auch echte Perlen.

Heavy Metal-Konzert für Polizisten

Posted by wishmaster on Sep-17-2008

Münster (wl) - Ein unerwartetes Privatkonzert bekamen Polizisten in Münster geliefert, als sie bei einer Verkehrskontrolle eine Autofahrerin wegen überhöhter Geschwindigkeit anhielten: Auf dem Beifahrersitz saß ein Heavy-Metal-Musiker, sturzbetrunken mit einer Flasche Wodka in der Hand, und sang ihnen unablässig seine neuesten Lieder vor.

Eigentlich wollte der Musiker schnellst möglich in ein Tonstudio. Da aber seine Fahrerin nicht nur mit 110 km/h auf einer Straße mit 70 km/h Höchstgeschwindigkeit fuhr, sondern zusätzlich festgestellt wurde, dass sie gar keine Fahrerlaubnis besaß, musste er sich wohl nach einem Taxi umschauen.

Gegen die Fahrerin wude Strafanzeige erstattet.

Quelle

Hach, Polizist kann doch manchmal ein furchtbar netter Beruf sein, oder?

Mal abgesehen davon, dass der junge Mann sturzbesoffen war und seine Freundin, die ihn da zum Tonstudio fahren wollte, keinen Führerschein hat, klingt die Geschichte doch ganz harmlos.

Da sitzt ein Vollblut Metaller und Musiker wahrscheinlich monatelang zu Hause rum und würde gerne einen neuen Song schreiben und vertonen. Aber die Muse kommt einfach nicht um ihn zu küssen. Kurz vor der Verzweiflung sucht er Trost im “Freund” Alkohol, welcher ihm auch tatsächlich hilft. Im Alkoholrausch nämlich hat unser potentieller Star am Metal-Himmel die besten Ideen und möchte diese natürlich direkt in die Tat umsetzen.

Die Polizei tut in diesem Fall das, was sie nunmal am besten kann: Spielverderber spielen.

Meiner Meinung nach tut der Metalhead das einzig Vernünftige in dieser Situation. Er möchte natürlich, dass seine Idee in all diesem Gewusel nicht verlorengeht und trällert sie dem Polizisten vor. Klar, der war ja auch der einzig Nüchterne, vielleicht kann er sich zumindest die Melodie merken, wenn schon nicht den Text.

Hoffen wir, dass er beim nächsten Kreativschub ins Studio läuft… ;)

Greetz