musiksofa

alles was rockt, groovt oder einfach nur chillt

Das waren Zeiten…

Posted by schommi on Oct-30-2008

Damals.. in den guten alten 90igern.. irgendwo zwischen 95 und 98. Damals, als die Wiesen noch grün, der Himmel blau und die Welt noch nicht von raffgierigen FInanzdienstleistern an den Rand des Wahnsinns getrieben wurde. Brit Pop dominierte die Musikszene, Oasis stritten sich mit Blur um den Thron und ganz nebenbei entwickelte sich Techno zur neuen Bewegung der Generation Loveparade (gibts da eigentlich ein Copyright drauf?!). Neben all diesen Entwicklungen, teilweise verborgen in kleinen, alternativen Nischen fristete der gute alte Punk sein Dasein, immer mal wieder kurz aufkeimend, aber irgendwie doch nicht mehr so dominierend wie zur Hochzeit 93-94, mit Tiny Tunes, Dookie, Smash, Receipe for Hate, Stranger than Fiction oder Daily Grind.

Man hatte den Eindruck, es sei ken Platz mehr für die alten Helden, denn lange Zeit wurde es sehr sehr still. Auch wenn zu Beginn des neuen Milleniums der gute alte Punk in neuem Gewand wieder auferstand, mussten nach “Take off your Pants and Jacket” weitere 3 Jahre vergehen, bis “American Idiot” das Bild wieder geraderückte. Es gab sie also doch noch, die Helden der Jugend, die Klassiker der 90iger. Langsam schickten sie sich an, die Dominanz der Boybands, des Crossover, Nu Metals und grausamer Epic Trance Verbrechen zu durchbrechen. Auf American Idiot folgten Kingwood, Offsprings Greatest Hits, Billy Talent II, New Maps of Hell und Agony & Irony.

Langer Rede, kurzer Sinn, Punkrock is Back! Nun mag man natürlich einwerfen das Punk natürlich nie tot war, nach den oben genannten Alben immer wieder neue Longplayer veröffentlich wurden und überhaupt unheimlich viele wichtige Dinge nicht genannt wurden. Stimmt! Aber das ist nebensächlich, denn erstens ist dieser Rückblick aus meiner Sicht absolut subjektiv und zweitens habe ich Punk eben erst mit American Idiot wirklich wieder wahrgenommen. Und eigentlich wollte ich auch nur auf folgende Termine hinweisen:

14.11.2008, Millencolin, Garage SB

17.01.2009, No Use for a Name, den Atelier, Lu

So ists!

Manche Bands sollte man nicht live sehen…

Posted by schommi on Sep-6-2008

.. zumindest kam mir dieser Gedanke als ich mir letzten Monat Maximo Park live im Atelier in Luxemburg angesehen habe. Man konnte ja schon erahnen das ich einen Narren an dieser Band gefressen habe und dies dementsprechend musikalisch auslebe, der Live Gig ist da dann immer sowas wie die Krönung, Luxemburg kam mir da gerade recht ;)

Also flugs von der Arbeit abholen lassen, ins Atelier düsen und auf die Mannen aus dem British Empire warten. Die obligatorische Vorband Metro war diesmal ein lokaler Act aus Esch und konnte sich wirklich hören lassen. Wer sich selbst ein Bild machen möchte kann dies hier tun oder ihre Songs bei iTunes.lu probehören, in der deutschen Variante ist dies leider nicht möglich, ein Hoch auf die tolle neue grenzenlose globalisierte Internetwelt :( Nun denn, Metro waren gut, der Sound abwechslungsreich, die Ansprachen mehrsprachig und die Stimmung großartig, alles in allem also eine wirklich gute Wahl als Opener für ein Konzert und endlich mal wieder eine Band die man sich mal näher ansehen könnte.
Nach kurzer Umbauphase folgte anschließend der Haupact und irgendwas lief falsch. Da kommen 5 Leute auf die Bühne die eigentlich als Band firmieren und unterschiedlicher kaum sein könnten. Der Frontman Paul Smith machte den Eindruck als wäre er eben noch aus Charlies Schokoladenfabrik spaziert und leide unter extremem Schokoladenentzug was sich durch nicht näher erklärbare Zuckungen diverser Extermitäten manifestierte. Keyboarder Lukas Wooler sah aus als wäre er gestern noch mit den Sex Pistols auf Tour gewesen und hätte die nacht mit Sid Viscious durchgezecht. Dies würde zumindest auch seine Zuckungen erklären die immer dann auftraten wenn er seinem Instrument nicht allzuviel Aufmerksamkeit widmen musste.. dem sollte man dringendst Abhilfe schaffen.

Die übrigen drei Bandmitglieder spielten ihren Part und schienen ziemlich froh zu sein das die beiden angesprochenen die Hampelmänner gaben und irgendwie hat mich das derart von der Musik abgelenkt das ich mich eben fragte ob man diese Band wirklich sehen muss. Natürlich könnte meine erhöhte Position auf der Empore dazu beigetragen haben und der Fakt das ich natürlich nüchtern war.. aber nunja.. irgendwie.. sehr seltsame Show die ich da zu sehen bekam.

Das Konzert an sich war allerdings ziemlich großartig ;-) Die 5 Jungs haben alles gegeben, das Publikum ging euphorisch mit und die coole Location tat ihr übriges.. wobei Songs wie “books from boxes” in der Athmosphäre leider eher untergingen, Songs wie “our velocity” oder “apply some pressure” davon allerdings provitierten und letztgenannter Song auch einen würdigen Höhepunkt bildete. Also eigentlich ein ziemlich cooles Konzert von dem ich gerne eine Live CD kaufen würde.. aber keine DVD ;-)

Maximo Park im Atelier

Posted by schommi on Aug-9-2008

Nachdem New Model Army diesmal ohne mich stattfinden musste steht kommende Woche aber ein wirkliches Highlight auf dem Plan: Maximo Park am Dienstag im Atelier in Luxemburg. Ich bin ja schon seit einiger Zeit neuer Fan dieser “Indie Rock” Band aus England und ich hoffe das der Gig hält was ich mir verspreche.

Zu meiner Schande muss ich gestehen das dies mein erstes Konzert in Luxemburg wird obwohl die Konzertlocations dort, das in Luxemburg Atelier und die Rockhal in Esch oftmals weitaus schneller und entspannter zu erreichen sind als andere Konzerthallen in der Bundesrepublik.
Man hat mir zudem glaubhaft versichert das vor allem das Atelier eine echt tolle Location ein soll, zentral in er Hauptstadt gelegen inmitten der Luxemburger Partymeile.. ich bin gespannt :)

Wer kurzentschlossen hin möchte kann sich ja mal auf der Webseite umschauen ob noch Karten zu haben sind. Mir scheint das die Betreiber des Ateliers gleichzeitig auch Konzertveranstalter für fast alles in Luxemburg sind und man somit ggf. noch Tickets an der Abendkasse bekommt.