One Day Trip to Venus
Regen, Ölverlust und Arztbesuche und schon ändert sich die Wochenendplanung…. so wurde es also nichts mit dem Trip ins Allgäu und deswegen gings dann Samstag Abend entspannt aufs Suttersche Sommerfest, nicht zuletzt um One Day Trip auch mal in Clubathmosphäre zu erleben (wenn man das Erdgeschoss als solchen bezeichnen möchte).
Natürlich waren wir wie üblich zu früh an und die Band genehmigte sich zudem noch eine kleine extra Verzögerung wodurch wir uns dann gezwungen sahen, die Wartezeit zu überbücken und uns der Venus hinzugeben, einer leckren Cocktailversuchung der man sich durchaus mehr als einmal zusprechen kann und soll.
Die zunehmende Bevölkerung des vorher gähnend leeren Erdgeschosses (von uns Helden an der Theke einmal abgesehen) läutete sodann auch den Beginn des Konzertes und das Ende unserer Wartezeit ein. Wie schon in Reifenberg begannen ODT ihr Set mit “accidential freedom” das sich auch in guter Proberaum Qualität auf der Webseite hören lässt. Im Vergleich zum Reifenberger Open Air Gig wirkte der ganze Sound nochmal intensiver, treibender und irgendwie voller, was auch das Publikum dazu veranlasste sich dem Rythmus angemessen hinzugeben und letzlich auch für gute Stimmung zu sorgen.
Nach dem Opener folgten u.a. “carry me home”, “i don’t care”, das Ramones Cover “rock’n'roll highschool” das beim geschulten Publikum besser ankam als beim vorwöchentlichen Gig. Mit dem Sugar Cover “believe what you’re saying”, zauberhaft dargeboten von Jessica Frenzel und Michael Sattler ging der kurze aber energiegeladene Trip dann auch seinem Ende zu denn zum einen ist das Set momentan noch recht überschaubar und zum anderen standen noch einige Electro Acts auf dem nächtlichen Programm die man auch nicht zu lange warten lassen wollte.
Somit bleibt festzuhalten das ODT einen durchaus gelungenen Einstand vor heimischem Publikum feiern konnten, die Venus auch als Cocktail durchaus ihre Reize hat und man sich nach einem solchen abendlichen Event am nächsten Morgen unmöglich aufs Bike schwingen kann, allen Ankündigungen und Herausforderungen zum Trotz.
In diesem Sinne, bis Freitag in Seyweiler.

